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HighscoresDas bereits in der Bibel erwähnte Antiochien, heute Antakya, am Asi (Orontes) dehnt sich in einer fruchtbaren Ebene umgeben von hohen Bergen aus und war einst die für ihren Wohlstand und Luxus berühmte Hauptstadt der Seleukiden. Die kulturelle und kommerzielle Blüte der Stadt hat auch unter den Römern weiterbestanden. Weltberühmt wurde Antiochien in der Frühzeit des Christentums, als die Heiligen Paulus, Petrus und Barnabas sich hier aufhielten. Das Museum von Antakya kann sich rühmen, im Besitz einer der reichsten Mosaiksammlungen der Welt zu sein. Die fantastischen steinernen Gemälde kamen bei Ausgrabungen in Antiochien und dem in der Nähe liegenden Daphne zum Vorschein. Außerhalb der Stadt ist die Petrusgrotte mit ihrer Felsenkirche die Stätte, an der Heilige Petrus die erste christliche Gemeinde gegründet hat. Der Platz wurde 1983 vom Vatikan heiliggesprochen. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören der von quirligem Leben erfüllte Bedeckte Basar und die Habib Neccar- Moschee. Südlich der Petruskirche steht das "Eiserne Tor", das Stadttor im biblischen Antiochien. Beim Bummeln durch die Gäßchen des Altstadtviertels kommt es einem unwillkürlich so vor, als ab St. Petrus kürzlich erst hier durchgegangen sei. Die Burg von Antiochien steht hoch über der Stadt und schenkt einem einen prachtvollen Rundblick über die Stadt und die Ebene. In Harbiye, dem antiken Daphne südlich von Antakya, hat, wie die mythologische Legende berichtet, Apollo versucht, sich die Waldnymphe Daphne gefügig zu machen. Daphne hingegen zeigte keine Neigung und hat sich, um Apollos Nachstellungen zu entgehen, in einen Lorbeerbaum verwandelt. Der Ort war in römischer Zeit ein luxuruöser Villenvorort und bietet sich heute mit seinen vielen Lorbeerbäumen und kleinen Gewässern als ein erholsamer Ausflugsort dar. Im Oktober kann man hier die berühmten Harbiye-Datteln verspeisen und die ebenso berühmte, nach Lorbeer duftende Seife erwerben kann. Samandag, 25 km von Antakya entfernt, gebietet über einen herrlichen Strand. Nördlich des Ortes liegt die 300 v. Chr. gegründete undeinst blühende Stadt Seleucia Peria, das heutige Cevlik, die erste Station der Missionarsreise der Heiligen Petrus und Barnabas. Die Römer haben hier ein Wunderwerk der Technik in Form des Titus-Tunnels zum Auffangen und Weiterleiten von Regenwasser gebaut, das gemessen am technischen Stand unserer Zeit auch heute noch Erstaunen erregt. Keinesfalls sollte man sich eine Besichtigung des Zeus-Tempels am Alten Hafen von Kapisuyu, von wo man eine wunderbare Aussicht hat, entgehen lassen. Von Antakya aus führen zwei Routen nach Syrien: die eine in östlicher Richtung über Aleppo (Halep) zur Grenzstadt Reyhanli und die andere nach Süden über Yayladag nach Lazkiye, Tripoli und Beirut. |
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